Südkoreanische Gäste an der Schule am Weinweg

Am Montag nach den Osterferien kehrte nach Schulschluss keine Ruhe in die Gänge der Schule am Weinweg ein. Hoher Besuch hatte sich für diesen Nachmittag zur Besichtigung des Schulhauses und der Erläuterung des pädagogischen Konzeptes angekündigt. Begrüßen durfte Schulleiter Herr Schöniger die Gattin des Präsidenten vom Obersten Gerichtshof der Republik Korea, Haejoo Lee sowie die Gattin des Generalkonsuls im Generalkonsulat der Republik Korea in Frankfurt am Main, Huichan Cho. Zur sprachlichen Barrierefreiheit war die Dolmetscherin des koreanischen Generalkonsulats HyeJin Baek mitanwesend.
Mit großem Interesse begann die Truppe unterstützt von Konrektor Herrn Stolz, Techniklehrer Herr Oßwald und der Leitung der Beratungsstelle Frau Mauersberger die Begehung durch die mit Schülerarbeiten dekorierten Korridore.


Frau Lee und Frau Cho lernten Sophie Eiben aus der 9. Klasse kennen, die den beiden Damen Auskunft über ihren speziell für sie angepassten Arbeitsplatz und ihre Hilfsmittel gab. Eindruck hinterließ zudem die weitere Ausstattung der Klassenzimmer durch Beamer, Whiteboard und Computerarbeitsplätze der Schülerinnen und Schüler. Sophie begleitete den Besuch durch das Schulgebäude. In diesem Zuge konnten die speziell für sehbehinderte Schülerinnen und Schüler angebrachten Markierungen beispielsweise am Treppenaufgang oder vor Türen demonstriert werden. Im Technikraum begrüßte Herr Oßwald die Gäste und in der Beratungsstelle übernahm Frau Mauersberger. Sie klärte den Besuch über die verschiedenen Aufgabenfelder und Angebote der Beratung am SBBZ auf. Neben Frühförderung und sonderpädagogischem Dienst kam auch das Medienberatungszentrum nicht zu kurz. Hier hatten Frau Lee und Frau Cho die Möglichkeit, verschiedene Simulationsbrillen zu testen und sich in den Alltag mit optischen und elektronischen Hilfsmitteln der Schülerinnen und Schüler einzufühlen.


Trotz einer Vielzahl anstehender Termine blieb der Besuch im Anschluss noch zu einer Tasse Kaffee und lobte die moderne Ausstattung durch den Schulträger sowie die positive Atmosphäre im Schulhaus. An dieser Stelle übergaben Frau Lee und Frau Cho Schulleiter Herr Schöniger eine Spende für die Schule und betonten ihre Wertschätzung gegenüber der Arbeit, die hier geleistet wurde.


Die Schule am Weinweg bedankt sich recht herzlich für die Spende und den Besuch!

IHK informiert an "Schule am Weinweg" über duale Ausbildung

Was genau macht man in der Berufsschule? Wie gut muss ich in Mathe sein? Und was versteht man unter Dokumentenbindung? Die Siebtklässler der Schule am Weinweg halten mit ihren Fragen an Peter Minrath nicht zurück. Der IHK-Bildungsberater und Referent für Fachkräftesicherung ist an diesem Vormittag an das Sonderpädagogische Bildungs- und Beratungszentrum (SBBZ) gekommen, um die Schülerinnen und Schüler über die duale Ausbildung zu informieren. Nach kurzer Zeit ist Minrath klar: Die meisten der Siebtklässler haben schon ganz konkrete Berufsvorstellungen: „Veranstaltungstechniker“, „Fachinformatiker“, „Bürokauffrau“, „Mechatroniker“ oder „Landmaschinenmechaniker“, nennen sie. Mit Lehrer Andreas Oßwald haben sich die Schüler im Vorfeld bereits bestens auf den Vormittag mit der IHK vorbereitet: Neben einem Berufstest wurden unter anderem Vorstellungsgespräche trainiert, schließlich geht es für die Schüler bald ins Berufsorientierungspraktikum. „Ein Praktikum ist die beste Möglichkeit herauszufinden, ob der jeweilige Beruf zu euch passt“, erklärt Minrath. Welcher der rund 350 dualen Ausbildungsberufe der Richtige ist, könne man außerdem auf Ausbildungsmessen oder Berufsorientierungstagen, mit Hilfe der Agentur für Arbeit sowie bei "Entdecke deinen Beruf" und bei den Speed-Datings der IHK Karlsruhe herausfinden.

Minrath informiert aber nicht nur über die Berufswahl, sondern auch über die Erwartungen der Unternehmen an Jugendliche, über Verdienstmöglichkeiten und die Karrieremöglichkeiten mit einer dualen Ausbildung. Nach gut einer Stunde sitzen die Siebtklässler mit dem IHK-Bildungsberater im Stuhlkreis: Ein Knigge-Kurs steht an. Gemeinsam tragen sie zusammen, worauf es beim Vorstellungsgespräch, der Kleidung im Beruf und den Umgangsformen ankommt.

Die Schule am Weinweg ist Teil des Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrum Karlsruhe mit dem Förderschwerpunkt Sehen und wird im Ganztagesbetrieb geführt. Aber auch andere Schüler mit sonderschulpädagogischem Bedarf sind willkommen. Die Unterrichtsfächer sind die gleichen wie an anderen Realschulen. Nur die Klassenzimmer sehen ein wenig anders aus. Es gibt Lupen, spezielle Computer und höhenverstellbare Tische. Auch die beruflichen Werdegänge der Lehrer reichen vom Maschinenbaustudium über die unterschiedlichsten Ausbildungsberufe bis hin zur Arbeit in speziellen Behinderteneinrichtungen.

 

Jörn Pelzer

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit IHK Karlsruhe

Besuch aus Nigeria an der Schule am Weinweg

Am Dienstag den 12.2.2019 besuchte Curtis Ibegbulem die Schule am Weinweg. Er kommt aus Nigeria, lebt aber nun schon seit 14 Jahren in Karlsruhe. Er hat den Schülern der Klassen 5-10 von seinem Heimatland Nigeria und über seine Stiftung Emelong berichtet. Er erzählte von den schwierigen Lebensbedingungen auf dem Land, wo die Menschen größtenteils keine Strom- und Wasserversorgung haben und in sehr ärmlichen Verhältnissen leben. Außerdem demonstrierte er uns mit einem Korb auf seinem Kopf, wie er als Kind mehrere Kilometer zur nächsten Wasserstelle gehen musste, um für die ganze Familie den Wasserbedarf für einen Tag zu holen .

Auch hat er uns Früchte und Gemüse aus seiner Heimat mitgebracht: Kochbananen, Ananas, Kokosnüsse, Yam, Süßkartoffeln, Erdnüsse und Mangos. Das durften wir alles probieren, es hat lecker geschmeckt! Außerdem hat er traditionelle Kleidung aus Nigeria mitgebracht, die herrlich bunt und farbenfroh ist und die einige Mädchen anprobiert haben.

Die Klasse 10 hat zusammen mit Curtis Ibegbulem noch ein Mittagessen gekocht. Es gab frittierte Kochbananen und frittierter Yam – hat sehr lecker geschmeckt.

In seinem Heimatdorf Umuaka hat er neben seiner ehemaligen Grundschule nun eine Mensa gebaut, finanziert mit Spenden aus Deutschland. Noch fehlen dort eine Küche, Tische, Stühle und Geschirr, sowie Wasser- und Stromanschluss, aber die Kinder freuen sich schon jetzt sehr, wenn es ca. 1x pro Woche ein warmes Mittagessen für sie gibt – das ist etwas ganz Besonderes!

Für uns war es sehr spannend, so Vieles über Nigeria aus erster Hand zu erfahren!

 

Wer mehr über das Projekt „Emelong“ erfahren will, kann sich unter www.emelongfoundation.com informieren.

 

 

Verfasst von Doreen Gröbel, Diyar Kocintar und David Willy, Klasse 7

 

 

Lebkuchenwerkstatt

 

Die AES-Gruppe der zehnten Klasse organisierte eine Lebkuchenwerkstatt für die Grundschulklassen der Schule am Weinweg. AES ist ein Wahlpflichtfach und die Abkürzung bedeutet „Alltagskultur, Ernährung und Soziales“. Von der Planung bis zur Durchführung arbeiteten die Schüler Claudio, Yaren und Kristina mit Begeisterung. Die Grundschüler verzierten ihre Lebkuchenherzen mit Streuseln, Nüssen und Rosinen.

 

                                                                                              Yaren und Kristina, Klasse 10

Fit-Tage zum Thema „Sehen“ in der Grundschule

 

Wie viel wiegt ein Auge? Was bedeutet „scharf stellen“? Warum sind manche Kinder in unserer Schule blendempfindlich? Und wie kann man einen Langstock richtig einsetzen? Vier Tage lang beschäftigten sich die Kinder der Grundschule mit Fragen rund um das Thema „Sehen“. Zu Beginn wurden die Grundschülerinnen und Grundschüler von Frau Mauersberger in der Beratungsstelle empfangen. Dort wurden sie in das Thema eingeführt  und erfuhren, dass manche Lehrerinnen auch an andere Schulen gehen, um Kinder und Jugendliche mit Sehbehinderung im Rahmen des sonderpädagogischen Dienstes zu beraten. Die Frühförderung kannten einige Grundschulkinder aus eigener Erfahrung, weil sie in ihren ersten Lebensjahren von Mitarbeiterinnen unserer Beratungsstelle regelmäßig besucht worden waren.

Danach warteten verschiedene Lernstationen auf die Kinder: Sie experimentierten mit Licht, Schatten und Farben, lernten mit anschaulichen Materialien den Aufbau und die Funktion des Auges kennen, beschäftigten sich mit unterschiedlichen Sehbehinderungen und machten Erfahrungen im Dunkelraum und unter der Augenbinde. Es gab die Möglichkeit, verschiedene Hilfsmittel auszuprobieren, und die Kinder lernten, warum manche Mitschülerinnen und Mitschüler ein Auge abkleben und andere ihre Haut besonders gut vor Sonne schützen müssen.

Ziel der Fit-Tage war es, die Kinder mit diesem Wissen und den neuen Erfahrungen für das Thema zu sensibilisieren. Die Schülerinnen und Schüler wurden ermutigt, mit ihrer eigenen Sehbehinderung und den unterschiedlichen Sehbehinderungen der anderen Kinder selbstverständlich und verantwortungsbewusst umzugehen. Auch dem Ziel, Sicherheit zu gewinnen, wenn sie anderen Menschen ihr Sehvermögen erklären, sind sie hoffentlich ein Stück näher gekommen.

                                                                                                                      Katja Mohr

 

 

 

 

 

Die Schule am Weinweg feiert ihr 50.- jähriges Bestehen

Die Gratulanten, Schulamtsleiterin Frau Groß und der Leiter des Schul- und Sportamtes Herr Frisch, überreichen dem Schulleiter Herrn Schöniger  Geschenke zum 50.- jährigen Schuljubiläum.

 

 

 

 

Tabaluga - oder die Reise zur Vernunft
 
Drachenfreunde aller Altersklassen und Fans von Musi-cals kommen bei der Geschichte des aufgeweckten Drachenkindes Tabaluga auf ihre Kosten.  


Das zeigte sich bei den Aufführungen des beliebten Musical-Märchens „Tabaluga oder die Reise zur Vernunft“ von Peter Maffay, das von den Grundschulkindern der Schule am Weinweg mit Begeisterung und Spielfreude auf die Bühne gebracht wurde. In vier Vorstellungen erweckten die jungen Künstler die Welt des kleinen Drachen Tabaluga zum Leben und nahmen die vielen Zuschauer mit auf seine spannende Reise.
 
Musikalisch untermalt von bekannten Hits von Peter Maffay, Rolf Zuckowski u. a. wird erzählt, wie der kleine Drache Tabaluga von seinem Vater Tyrion nach altem Drachenbrauch auf die Reise geschickt wird, um die Vernunft zu suchen. Dabei soll er sich auf die Kraft verlassen, die alles bewegt – die Fantasie.
 
Auf seiner Reise begegnet Tabaluga den unterschiedlichsten Gestalten und Figuren: dem Mond, der die Zeit macht, einem Volk von fleißigen Ameisen, dem freundlichen Riesen Grykolos im Wald und dem Baum des Lebens. Der kleine Drache trifft auf das Feuersalamanderweibchen Pyromella, lernt eine Kaulquappenschule kennen und begegnet schließlich dem Storch Arafron, der ihm den Tipp gibt, auch die uralte, weise Meeresschildkröte Nessaja zu befragen. Unterwegs zu ihr trifft er auch eine Gruppe von Delfinen, die sich mit fröhlichen Sprüngen ihres Daseins erfreuen. Am Ende seiner Reise begreift Tabaluga, warum ihn sein Vater in die weite Welt geschickt hat. Nachdem er viele Eindrücke und Lebensweisheiten gesammelt und einige Freunde gefunden hat, ist ihm klar, dass der Weg zur Vernunft eine ständige Aufgabe bleibt.
 
Tanzend, singend und sprechend schlüpften die jungen Schauspieler und Schauspielerinnen in ihre fantasievollen, selbst angefertigten Kostüme und erweckten die unterschiedlichen Gestalten des Musicals zum Leben. Die intensive Probenarbeit und musikalische Einstudie-rung des Stückes samt Choreographie und Bühnenbild lag in Händen der Grundschullehrkräfte. Beratend in der Regiearbeit war die Regisseurin und Theaterpädagogin Dagmar Brade. Ihre wertvolle Arbeit wurde vom Lions Club Karlsruhe Schloss finanziert.
Großer Applaus am Ende für alle Beteiligten!
 
MaNa

 

 

 

 

Energiesparteams aus 35 Schulen ausgezeichnet

Städtisches Beteiligungsprojekt fördert gelebten Klimaschutz 

Die Stadt hat erfolgreiche Energiesparfüchse aus 35 Karlsruher Schulen ausgezeichnet und ihnen 40 Prozent der eingesparten Kosten erstattet. Teams aus Lehrkräften, Hausmeistern sowie Schülerinnen und Schülern hatten mit vielerlei Aktivitäten dazu beigetragen, 406 Tonnen des klimaschädlichen Gases Kohlendioxid (CO2) zu vermeiden.

So initiierte die Schule am Weinweg einen Aktionstag, der Interessierten Gelegenheit bot, das sogenannte Energiefahrrad zu testen und selbst Strom zu "erzeugen". Auf YouTube stellten Schülerinnen und Schüler des Goethe-Gymnasiums Ideen wie Hinweisschilder am Lichtschalter oder klimafaires Frühstück in einem selbst gedrehten Film vor. Auch regelmäßige Messungen der Raumtemperaturen gehörten zu den Aufgaben der Energiemanager, die von der Landesenergieagentur (KEA), der Solaren Zukunft Freiburg e.V., den Stadtwerken Karlsruhe und der Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur (KEK) unterstützt werden. Für ihren Einsatz erhielten die Energiesparteams kürzlich im Karlsruher Rathaus Preisgelder über 66.000 Euro.

Das städtische Einsparprojekt unter der Leitung von Edith Kindopp vom Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft wird weitergeführt. "Viele Schulen engagieren sich bereits freiwillig für den Klimaschutz, allerdings ist das Thema an Schulen keine Pflichtaufgabe", so Kindopp. Das Beteiligungsprojekt bewirke, dass "Schulen motiviert dabei bleiben und Klimaschutz schon bei den ganz Kleinen gelebt wird."

Karlsruhe: Presseportal

 

 

 

IHK informiert an "Schule am Weinweg" über duale Ausbildung

„Koch“, „Industrietechniker“, „Softwareentwickler“, „Meeresbiologin“, „Anwältin“ und „Tierärztin“. Viele der Siebtklässler an der Schule am Weinweg, Sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum (SBBZ), haben schon jetzt klare Vorstellungen, welcher Beruf später für sie in Frage kommt. „Damit seid ihr schon jetzt viel weiter als ich damals. Als ich mein Abitur gemacht habe, hatte ich ehrlich gesagt noch keine genauen Berufsvorstellungen“, so Peter Minrath. Der IHK-Bildungsberater und Referent für Fachkräftesicherung ist an die Schule am Weinweg gekommen, um die Siebtklässler über ihre Karrieremöglichkeiten mit einer dualen Ausbildung zu informieren. Auch wenn nicht alle Berufswünsche der Schüler über eine duale Ausbildung verwirklicht werden können, hören sie doch interessiert zu.

„Schaut bei der Berufswahl darauf, welche Stärken, Talente und Fähigkeiten ihr habt. Aber fragt euch auch, ob das Umfeld des jeweiligen Berufs zu euch passt und ob ihr euch dort wohlfühlt. Das funktioniert am Besten über einen Ferienjob, ein Praktikum oder über ein freiwilliges soziales Jahr.“ Welcher der rund 350 Ausbildungsberufe der Richtige ist, könne man außerdem auf Ausbildungsmessen oder Berufsorientierungstagen, mit Hilfe der Agentur für Arbeit sowie bei "Entdecke deinen Beruf" und bei den Speed-Datings der IHK Karlsruhe herausfinden.

Minrath informiert aber nicht nur über die Berufswahl, sondern auch über die Erwartungen der Unternehmen an Jugendliche, über Verdienstmöglichkeiten, die Vorteile einer dualen Ausbildung gegenüber einem Studium und dass „80 Prozent der Unternehmen ausbilden, um euch danach zu übernehmen.“

Nach gut einer Stunde sitzen die Siebtklässler mit dem IHK-Bildungsberater im Stuhlkreis: Ein Knigge-Kurs steht an. Warum das wichtig sei, fragt Minrath. „Weil Benehmen wichtig ist und weil damit die Wahrscheinlichkeit steigt, dass man einen Ausbildungsplatz bekommt“, antworten Chiara und Leo. Gemeinsam mit den Siebtklässlern spielt der IHK-Referent ein Vorstellungsgespräch durch: „Das Hemd muss gebügelt sein“, „keine kurzen Hosen“, „das kommt aber auf den Beruf an“, sammeln die Schüler Aspekte, worauf es alleine bei der Kleidung ankommt. Dann steht Minrath auf, stellt sich vor jeden der Schüler und gibt ihnen die Hand. „In die Augen schauen und kräftig, aber nicht zu fest die Hand geben. Das zeigt eurem Gesprächspartner, dass ihr selbstbewusst seid.“

„Deutlich und laut genug sprechen“, „in ganzen Sätzen reden“, „nicht ins Wort fallen“, „Interesse zeigen“, „pünktlich sein“ und „das Handy ausschalten“, zählen die Schüler des SBBZ ein weiteres Mal auf, worauf es beim Vorstellungsgespräch ankommt. „Großes Lob an euch, dass ihr so interessiert seid, tolle Fragen gestellt und tolle Antworten gegeben habt und super vorbereitet wart. Macht weiter so!“, verabschiedete sich Herr Minrath.

 

 

 

 

 

 

"Selbst mal ein Kraftwerk sein" – Aktionstag an der Schule am Weinweg

Die Schüle­rin­nen und Schüler der Schule am Weinweg staunen nicht schlecht. Am Energierad von Herrn Behringer, Projekt­be­auf­trag­ter ­der Stadt Karlsruhe, sind verschie­dene Leucht­mit­tel, ein Radio und ein Ventilator angeschlos­sen. Da kommt man beim Treten doch ganz schön außer Atem. "Das ist jetzt halb so viel Energie, wie ein Beamer benötigt". Den Schüle­rin­nen und Schülern macht es sicht­bar Spaß auf diese Art und Weise zu lernen, wie viel An­stren­gung es benötigt eine bestimmte Wattzahl zu erreichen und auch dauerhaft aufrecht zu halten. Eine kWh bekommt damit eine ganz neue Bedeutung.

Herr Oßwald hat außerdem noch weite­re ­Ma­te­ria­lien vorbe­rei­tet um zu zeigen wie ein Genera­tor ­funk­tio­niert. Nach einer Einführung der Energie­ma­na­ger wurde in der Schule Werbung für die Aktion gemacht. "Das ist mal ein Ver­such, wir haben die Aktion bewusst erst kurz vorher an­ge­kün­digt um einen Überra­schungs­ef­fekt zu erzeugen. Wir hoffen, dass wir möglichst viele erreichen", meint Herr Oßwald, der betreuende Lehrer des EinSpar­Pro­jek­tes. Mit selbst­ge­stal­te­ten Plakaten ist im Foyer nun ein Aktions­stan­d auf­ge­baut, an dem die Energie­ma­na­ger ihren Mitschü­le­rin­nen und Mit­schü­lern die Stromer­zeu­gung und den damit verbun­de­nen jährli­chen ­CO2-Ausstoß jeder Person an der eigenen Schule durch den schu­li­schen Strom- und Wärme­ver­brauch vorstellen. Auch der jähr­li­che CO2-Ausstoß in Deutsch­land, im weltwei­ten ­Län­der­ver­gleich, seinen Einfluss auf den Treib­haus­ef­fekt und das Weltklima dürfen natürlich nicht fehlen. Die Schüle­rin­nen und Schüler sind erstaunt zu erfahren, dass jeder von ihnen ­schon alleine durch die Heizung und den Strom der Schule mehr als die Hälfte der 2,5t CO2 des 2-Grad Zieles erreicht.

Am Ende er­fährt jeder noch, was er oder sie selbst tun kann um in der Schule und zu Hause Strom zu sparen und damit den CO2-Ausstoß zu ver­rin­gern. Nicht nur die Schüle­rin­nen und Schüler, sondern auch die Lehrkräfte bleiben inter­es­siert stehen. Eine Lehrkraft nutzt den Stand sogar um dort mit der Klasse den NWA Unterricht zu halten.

 

Das Energiemanagerteam

„Ski Heil!“ - Skifahren der achten Klasse 

Vom 08.01.2018 bis zum 13.01.2018 machten sich die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8 auf zum Skifahren in den Bregenzerwald in Österreich. Unterstützt wurden sie von den Lehrkräften Herr Stolz, Frau Haas und Frau Horn. Alle Schülerinnen und Schüler standen das erste Mal auf den Brettern und übten das Schneepflug- und Kurvenfahren in den ersten Tagen auf kleineren Pisten mit Tellerlift und Bügellift. Dies zahlte sich aus, am Ende der Woche fuhren fast alle Schülerinnen und Schüler mit dem Sessellift zu einem höher gelegenen Startpunkt und sausten die blaue Piste hinunter. Die fortgeschrittenen Skifahrer der Gruppe trauten sich sogar an die anspruchsvollen roten Pisten heran und siehe da – es klappte super.  

Die Klasse übernachtete in einer schönen Bauernhütte in der Ortschaft Andelsbuch in Österreich. Dort halfen die Schülerinnen und Schüler dem netten Vermieter-Ehepaar abends beim Füttern der Kühe und Schweine sowie beim Ausmisten des Stalls. Gerne hätten sie ein Kälbchen mit nach Karlsruhe genommen, aber es gelang nicht Herrn Stolz dazu zu überreden. Die Mahlzeiten wurden auf der Klassenfahrt selbst zubereitet. Es war eine fantastische Woche und die Schülerinnen und Schüler kamen mit großer Begeisterung von den Tagen im Schnee zurück in die Schule. 

 Klasse 8

 

 

Gruseln, Grauen, Gänsehaut

der Vorlesetag an der Schule am Weinweg

Am 17. November fand der Vorlesetag unter dem Motto „Gruseln, Grauen, Gänsehaut“ statt.

Hr. Puchelt von der Buchhandlung LiteraDur aus Waldbronn kam mit Kisten voller Bücher zu uns an die Schule und stellte für verschiedene Altersgruppen gruselige, spannende, aber auch lustige Bücher vor. Die Schüler/innen durften in einem Vorleseraum den Empfehlungen und Lesungen von Herrn Puchelt lauschen und anschließend aus den aus- und vorgestellten Büchern ihre Lieblingsexemplare aussuchen.

Nachdem der Appetit auf Lesefutter schon richtig groß war und manche die Bücher am liebsten gleich verschlungen hätten, durften wir uns dank der Unterstützung unser Hauswirtschaftslehrerin Fr. Haas auf das echte Gruselbuffet stürzen. 

Dieses war vor den Räumen aufgebaut und die Überraschung war groß: „Liegt da jemand?“. Zum Glück waren das alles nur essbare Käsefüße, Spinnen, Biskuithände und Wurstfinger, die von Schülern für den Vorlesetag vorbereitet worden waren.

Dank der großzügigen Unterstützung des Fördervereins und der Schule konnten wir alle ausgewählten Bücher für unsere Schülerbücherei kaufen. Vielen Dank!

Herzlichen Dank auch an dieser Stelle an alle unterstützenden und helfenden Hände!

Natalie Knispel

 

Mobil im Verkehr – Als Kind mit Sehbehinderung unterwegs                                     
28.06.2017

Am Samstag, den 24.06.2017, „streunten“ Grundschulkinder mit ihren Eltern durch das Rintheimer Stadtgebiet: Am Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrum Förderschwerpunkt Sehen in der Schule am Weinweg fand ein BLUBS-Kurs statt. “Besondere Lernangebote zur Unterstützung blinder und sehbehinderter Schüler“ – in diesem Fall ein Kurs zur Orientierung und Mobilität im Verkehr - bieten betroffenen Kindern und ihren Eltern die Möglichkeit, sich gemeinsam intensiv mit einem Thema zu beschäftigen.

Unter fachlicher Anleitung einer Reha-Lehrerin für Blinde und Sehbehinderte erarbeitete sich die bunte und fröhliche Truppe eine kleine Route. Dabei trugen die Eltern Simulationsbrillen um sich in die “Sehwelt“ ihrer Kinder besser einfühlen zu können.

Sicherheitsüberquerungen, markante Stellen zur Orientierung und weitere Strategien zur selbständigen Bewältigung des Schulweges vor Ort waren das Thema.

Eine Schatzsuche, Aktionen und Spiele rund um den Begriff “Verkehr“ ergänzten das vielfältige Programm.

Stolz, mit kleinen Schätzen in der Tasche und dem Gefühl der Gemeinschaft, der gleichwertigen Zugehörigkeit zum großen Ganzen starteten die großen und kleinen Fortbildungsgäste in ein wohlverdientes Restwochenende.

 

Marianne Dehmer-Mink

Eine Feier des Friedens“

So lautete 2016 der Titel des Wettbewerbs zum Friedensplakat - vom Lions-Club organisiert.

Jährlich nehmen an dieser Aktion weltweit 350 000 Schülerinnen und Schüler aus über 65 Ländern teil.

Die jungen Menschen haben damit die Möglichkeit, sich mit dem Thema “Frieden“ auseinanderzusetzen und ihren Gefühlen dazu einen kreativen Rahmen zu geben.

Insgesamt 9 Schüler/innen der Schule am Weinweg haben sich intensiv mit dieser Thematik beschäftigt.

Es entstanden durchweg tolle und ausdrucksstarke Bilder. Ein großes Kompliment an alle beteiligten Schülerinnen und Schüler!!!

Am 25.01.2017 überreichten Frau Heger und Frau Theisen vom Lions-Club Karlsruhe Auszeichnungen und Preise an die jungen Künstler.

Herr Stolz, der Konrektor der Schule, drückte bei dieser Gelegenheit seinen Dank im Namen ALLER für die großzügige Unterstützung der Schule durch den Lions-Club aus. In Form von zwei AG`s – Gitarre und Cajon – können Schüler Erfahrungen mit diesen schönen Instrumenten machen.


07.02.2017, Marianne Dehmer-Mink

 

Landschulheim Skifahren der achten Klasse

Am 9.1.2017 bis zum 14.1.2017 waren wir, die Klasse 8, im Bregenzerwald, Österreich zum Skifahren. Wir hatten Unterstützung von den Lehrern Herr Stolz, Frau Robitzsch und Frau Stuckmann. Manche Schüler lernten das Skifahren zum allerersten Mal. Auf der Klassenfahrt haben wir das Essen selbst gekocht. Da es sehr viel Naturschnee gab, war das Skifahren leichter. Wir übernachteten in einer schönen Bauernhütte in Andelsbuch, Österreich. Die Schüler kamen mit großer Begeisterung von diesen Tagen zurück in die Schule.

 

 

 

 

 

                                                                                                                      18.11.2016

Markus Stolz ist neuer Konrektor der Schule am Weinweg

Am Ende des letzten Schuljahres wurde der ehemalige Konrektor der Schule am Weinweg, Lothar Deck, in den in den Ruhestand verabschiedet. Nun wurde Markus Stolz als sein Nachfolger in sein Amt eingeführt.

Nach einem Grußwort von Schulleiter Gert Schöniger betonte Schulrätin Steffi Tebbert die hohe Verantwortung, die für Markus Stolz aus dem Rollenwechsel vom Kollegen zum Teil der Schulleitung folgt. Mit seiner neuen Aufgabe habe er nicht eine Brückenfunktion zwischen Kollegium und Schulleitung, sondern eine Führungsfunktion als Teil der Schulleitung.

Nach einer Ausbildung zum Physiklaboranten und der sonderpädagogischen Ausbildung war Herr Stolz bis heute an der Schule am Weinweg tätig, als Klassenlehrer und seit 2000 als Leiter des Medienberatungszentrums. Er war Mentor für Referendarinnen und Referendare, arbeitete am EMI-Curriculum für den neuen Bildungsplan der Schulen für Sehbehinderte mit, ist Netzwerkbetreuer der Schule und Referent für zahlreiche Fortbildungen. Bereits im Juli 2016 wurde er zum Sonderschulkonrektor ernannt. Weitere Aufgaben kommen jetzt auf ihn zu: die Öffnung und Weiterentwicklung der Schule, Personalmanagement, Schulhaushalt und die Kooperation mit Partnern aus Schule, Wirtschaft und Elternschaft.

Schulrätin Tebbert unterstrich die wichtige Funktion der Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren als Lösungsgeber und Begleiter für das „gemeinsame Lernen“. Nicht nur die Defizite der Kinder mit Handicap sollte man sehen, sondern auch die Stärken und Begabungen erkennen und fördern. Die spannende Entwicklung der Schulen braucht Flexibilität und Kooperationsfähigkeit. Sie zeigte sich zuversichtlich, dass Markus Stolz die Chancen der Schulentwicklung nutzen wird.

Markus Stolz hatte seiner Einladung zur Amtseinführung einen Satz von Janusz Korczak als persönliches Motto vorangestellt: „Kinder werden nicht erst Menschen, sie sind bereits welche“. Personalrat Roland Jung griff das Zitat in seinem Grußwort auf und sagte, die damit beschriebene Haltung zu den Kindern fördere die demokratischen Ideale von „Selbstbestimmung und Mitbestimmung, wie sie auch für eine Schule wie die Schule am Weinweg tragend sein können und müssen“. Jung wünschte dem neuen Konrektor eine gute Zusammenarbeit mit allen am Schulleben Beteiligten.

Die Elternvertreter Frau Vogel und Herr Eiben dankten für den reibungslosen Übergang von Herrn Deck zu Herrn Stolz. Sie seien „stolz auf Herrn Stolz“, da er als Lehrer, bei Klassenfahrten und als Mitglied des Fördervereins schon viel getan und geleistet habe, und wünschten ihm alles Gute, viel Geduld, Gelassenheit, Kraft, Ausdauer und Gesundheit.

Auch die Schülerinnen und Schüler der Schule am Weinweg leisteten Beiträge zur Amtseinführung ihres neuen Konrektors. Neben musikalischen Auftritten von Schüler- und Lehrerseite lockerte die Grundschule die Veranstaltung mit dem Song „Kaulquappenschule“ aus dem Musical „Tabaluga“ von Peter Maffay auf. Kollege Beckers hatte sich zur Begleitung des Liedes extra mit Taucherbrille und Bademantel ausgestattet - Herr Stolz ist nämlich Schwimmlehrer der „Kleinen Kaulquappen“ an der Schule am Weinweg. Auch sonst gibt es so einiges, was in dem Text des Liedes als nette Anspielung auf ihn verstanden werden kann. „Halt deinen Mund so gut es geht, wenn dir das Wasser bis zum Halse steht“ - dies empfahl ein findiger Grundschüler seinem zukünftigen Konrektor, falls er mal von seinem Chef Herrn Schöniger unter Druck gesetzt werden sollte. Nicht zuletzt der „Spruch für alle Lebenslagen“ ist es, den Kollegen in der Zusammenarbeit mit Markus Stolz zu schätzen wissen. Auch in seinem Schlusswort platzierte er einen solchen: „Mr kann net alles hebe“ - auf Hochdeutsch in etwa „Man kann nicht alle Eventualitäten vorhersehen und sämtliche Missgeschicke verhindern“. Sicher wird es ihm gelingen, seine Aufgabe in diesem Sinne auch mit der nötigen Portion Gelassenheit zu bewältigen. Abschluss und Höhepunkt der Veranstaltung war das exzellente Buffet, das von den Lehrerinnen für Ernährungslehre gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern gestaltet worden war.

Katja Mohr

 

 

Herbstliches Eltern-Kind-Treffen an der Beratungsstelle der Schule am Weinweg

zusammensitzen bei Kaffee und Kuchen, andere Familien kennenlernen, Kinder mit gleicher oder ähnlicher Sehbehinderung erleben, mit den anderen Eltern und den Mitarbeiterinnen aus der Frühförderung plaudern, sich austauschen und den einen oder anderen wertvollen Tipp für den Alltag mitnehmen – so verbrachten die Eltern unserer Frühförder-Kinder einen Nachmittag in den hellen und freundlichen neuen Räumen unserer Beratungsstelle, während die Kinder eifrig bastelten oder sich in der Spielecke tummelten und dabei auch untereinander Kontakt herstellten. Auch viele Geschwisterkinder waren mitgekommen und trugen am Ende des Nachmittags jede Menge herbstliche Bastelarbeiten als Deko mit nach Hause. Es war ein gelungener Nachmittag, der auch dem Frühförder-Team viel Spaß gemacht hat!

 

 

 

 

                                                                                                                      20.08.2016

Sommerfest – Schule am Weinweg, Karlsruhe

Am 16. Juli, 2016 – kurz vor Beginn der Sommerferien feierte die Schule am Weinweg, zusammen mit zahlreichen großen und kleinen Gästen, ein sommerliches Fest.

Bei strahlendem Sonnenschein erfreuten sich die Besucher eines bunten und originellen Programms.

Neben lustigen und kreativen Bastel – und Mitmachaktionen, konnten sich die kleineren Gäste von einer Märchenerzählerin in ferne fantastische Welten tragen lassen.

Ein Hindernis-Parcours, bei dem die Interessierten mit  Langstock und Simulationsbrille ausgestattet wurden, eröffnete für kurze Zeit einen Einblick in den Alltag von sehbehinderten Menschen. Diese Erfahrung wurde ergänzt durch eine Hilfsmittelausstellung in den Räumen des Medien-Beratungs-Zentrums der Schule.

Die inklusive Show-Gruppe “Glückspferde“ spielte eine Geschichte um die Jahreszeiten, wobei Jugendliche mit und ohne Handicap und echte Pferde die Hauptakteure waren.

Wie auf einem mittelalterlichen Markt zogen intensive Kräuterdüfte durch die Räume; unter Anleitung von Schülern konnten die Gäste verschiedene Kräutersalze herstellen.

Ein musikalisches Bühnenprogramm wurde im Foyer des neuen Schulgebäudes dargeboten.

Dank einer sehr engagierten Elternschaft war bestens für das leibliche Wohl der Gäste gesorgt.

Am “Saftladen“ sorgten erfrischende Cocktails für die “innere Kühlung“ und nebenbei konnte man sich selbstgemachte Marmelade und Cookis für zu Hause aussuchen.

Rundum eine gelungenes und eindrückliches Fest für ALLE!

Marianne Dehmer-Mink

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