Focaccia-Garten oder wir backen uns die Welt bunt

Etwas ganz Besonderes hatten sich zwei Lehrerinnen der Schule gegen den Coronafrust und die Online-Müdigkeit ausgedacht: Ein Backwettbewerb sollte es sein, an dem neben allen am Schulleben beteiligten Personen auch die Eltern der Schüler*innen teilnehmen konnten.

Das Besondere dabei: Die im Homeschooling gebackenen Teigfladen sollten mit Früchten und Gemüse motivisch bunt dekoriert, vor dem Verzehr fotografiert und diese Aufnahmen dann an die Jury der Schule elektronisch übermittelt werden.

Was dann folgte übertraf sämtliche Erwartungen. Nahezu 50 Teilnehmer*innen übermittelten die zubereiteten Focaccia-Gärten oder Focaccia-Blumenwiesen, so dass es der Jury durchaus schwerfiel, die schönsten Fladenmotive auszuwählen und zu prämieren. Belohnt hatten sich jedoch alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer schon zuvor, durch die Freude bei der Zubereitung und dem genussvollen Verzehr der selbstgebackenen Focaccias.

Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhielten Preise in Form von Gewürzen und Backmischungen für Muffins.

Die Erstplatzierten der Grundschulabteilung konnten sich über Schürzen und Backmützen freuen, während die drei Gewinnerinnen bzw. Gewinner der Sekundarstufe nun die Rezepte des YouTubers CrispyRob mit Hilfe ihres gewonnenen Kochbuchs ausprobieren können.

Ein herzliches Dankeschön geht an die Sponsoren von Sonnentor, Ankerkraut, Pfeffersack und Soehne sowie Culinarico, die mit ihren großzügigen Gewürzspenden maßgeblich zum Erfolg dieses Backwettbewerbs beigetragen haben.

Frau Haas und Frau Karszt sei ganz herzlich für die gelungene Initiative gedankt.


Schule am Weinweg räumt 3-fach Preise ab

Das in Baden-Württemberg viel beachtete Konzept der Schule am Weinweg zur Berufsorientierung und Berufswahl trug diesmal Früchte der anderen Art. Gleich 3-fach wurden beim Wettbewerb der Wirtschaftsstiftung Südwest Projekte mit jeweils 250,- Euro prämiert, die unseren Schülerinnen und Schülern eine optimale Vorbereitung auf die Berufswelt ermöglichen sollen.

Das bereits in Klasse 7 sattfindende Projekt "Mein Beruf" schließt dabei neben dem obligatorischen Besuch im Berufsinformationszentrum und der Vorstellung eines Wunschberufes auch ein von Expertinnen und Experten der IHK Karlsruhe veranstaltetes Knigge-Seminar für ein Bewerbungsgespräch und Workshops zum Thema "Selbst- und Fremdwahrnehmung" sowie "Persönliche Stärken und Potentiale" mit ein. Ein Berufseignungstest und die Auseinandersetzung mit der eigenen Sehbehinderung sind weitere wichtige Bestandteile des einwöchigen Projektes.

Außerdem fand die Jury die enge Kooperation mit der Firma init preiswürdig, die unsere Schülerinnen und Schüler bei der Durchführung eines kompletten Bewerbungsverfahren vom Anschreiben bis zum Vorstellungsgespräch kompetent begleitet und ausführliche, auch schriftliche Rückmeldungen zu Bewerbungsmappe und Lebenslauf gibt.

Die IHK bedachte auch den von Schülerinnen und Schülern geleiteten Schulkiosk mit einem Preis. Hier werden täglich Pausensnacks, Brezeln und Getränke verkauft und bei Einkauf, Verkauf, Werbung und Kalkulation wichtige Erkenntnisse in wirtschaftliche Zusammenhänge vermittelt.

An dieser Stelle sei allen Schülerinnen und Schülern für ihre Mitarbeit in den Projekten und insbesondere der Firma init für ihr langjähriges Engagement an unserer Schule recht herzlich gedankt! Ebenso danken wir den federführenden Lehrkräften Susanne Haas, Lara Karszt und Andreas Oßwald.


Perspektivenwechsel: Die Dinge anders sehen

Die Klasse 7 hatte im Fach Bildende Kunst das Thema Fotografie. Dank der Expertise unserer Lehrkräfte Frau Kühn und Herr Finck, bekamen wir fachliche Unterstützung mit professionellem Equipment.

Wir Schüler*innen durften uns in selbstgewählte Gruppen einteilen und es begann eine freie Arbeitsphase. Am Anfang jeder Stunde wurde besprochen, auf welchem Stand die jeweiligen Gruppen waren und die Technik überprüft. Danach war jede Gruppe auf sich allein gestellt. Die freien Arbeitsphasen erhöhten die Produktivität und es entstanden Ergebnisse, die sich sehen lassen konnten.

Das Equipment setzte sich aus vier Schulkameras und einigen anderen Kameras zusammen, die wir selbst mitbrachten. Außerdem standen uns die Kameras von Herrn Finck und Frau Kühn ebenfalls zur Verfügung.

Die Bilder wurden dann am Ende der Kunststunde in einer Power-Point-Präsentation zusammengetragen und begutachtet. Am Ende der Einheit standen die 20 Bilder zur Auswahl, die in einer Videokonferenz per Abstimmung durch uns Schüler*innen ausgesucht worden waren.

Die Einheit hat uns sehr Spaß gemacht und wir haben viel gelernt.

Vielen Dank an Frau Kühn und Herrn Finck, dass Sie uns das ermöglicht haben!

J.M. im Namen der Klasse 7


Kochbuch de luxe

Die Klasse 7 hatte im letzten Schuljahr im Fach Deutsch das Thema Vorgangsbeschreibung.

Dank unserer Deutschlehrerin Frau Haas, einer begeisterten Hobbyköchin, legten wir unseren Fokus auf Rezepte und das Kochen.

Jeder aus der Klasse sollte sein Lieblingsrezept mitbringen und es dann selbst noch einmal zu Papier bringen. Die Idee des Kochbuchs war geboren!

Natürlich kopierten wir auch Rezepte aus Kochbüchern und modifizierten sie dann. Der Großteil war aber Eigenarbeit.

Nun galt es alle Rezepte zusammenzufügen und ein Endprodukt zu erstellen. Wir legten Experten für bestimmte Gebiete fest und einen großen Teil der Arbeitszeit verwendeten wir für die Gestaltung des Kochbuchs. Dank der brillanten Zeichnung einer Schülerin, hatten wir gleich auch noch ein wunderbar aussehendes Deckblatt!

Zwei Fliegen also mit einer Klappe geschlagen! Jedoch gestaltete sich das Fertigstellen des Kochbuchs schwerer als erwartet. Bis alle Rezepte ausgedruckt und von den Autoren signiert waren, verging sehr viel Zeit. Am Ende der Mühen kochten wir als Belohnung einen Teil der Rezepte nach. Es war eine sehr schöne Zeit und deshalb sagen wir: "Vielen lieben Dank, Frau Haas!"


Freiwilliges Soziales Jahr an der Schule am Weinweg

Nach den Sommerferien begann an unserer Schule eine neue Ära: Zwei junge Erwachsene nahmen ihre Arbeit im Rahmen eines Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) an der Schule am Weinweg auf und unterstützen seitdem tatkräftig die Lehrer*innen und Mitarbeiter*innen im Schulalltag. Ob zur Unterstützung im Fachunterricht, beim Sport oder Mittagessen, überall sind die helfenden Hände der beiden FSJ-Kräfte gefragt.

"Die Tage sind abwechslungsreich, wir erleben die Kinder in den unterschiedlichsten Situationen und können ihre Entwicklung verfolgen, was uns unfassbar viel Freude bereitet", so Mark Weigele und Pauline Brigaldino unisono. Beide liebäugeln damit, nach ihrer Zeit an der Schule am Weinweg ein Lehramtsstudium aufzunehmen. So nutzen sie jetzt die Übergangszeit, um einen optimalen Einblick in den Beruf zu bekommen und erste praktische Erfahrungen zu sammeln.

"Der herzliche und offene Umgang zwischen Lehrer*innen und Schüler*innen sowie der Lehrkräfte untereinander ermöglichten uns einen gelungenen Einstieg und sorgt täglich für eine familiäre und angenehme Atmosphäre, in der wir uns total wohl fühlen", so die beiden weiter.

Auch die Schulgemeinschaft selbst steht der Neuerung durchweg positiv gegenüber. Im kommenden Schuljahr besteht erneut für zwei junge Erwachsene die Möglichkeit, im Rahmen eines FSJs das Team der Schule am Weinweg zu bereichern.

Bewerbungen für ein FSJ im Schuljahr 202/2022 können per Post oder E-Mail an die Schule am Weinweg einreicht werden.


Waffeln für einen guten Zweck

Im Rahmen des Themas "Arm und Reich" entschloss sich die Ethikgruppe der Klassen 8/9 an der Schule am Weinweg, bedürftige Menschen in ihrer direkten Umgebung zu unterstützen. Nach kurzer Überlegung fiel die Wahl auf die Tafel Durlach.

Die Schülerinnen und Schüler organisierten einen Waffelverkauf und erwirtschafteten so sage und schreibe 104 Euro. Von einem großen Teil des Geldes kauften sie Lebensmittel im Rintheimer Cap-Markt ein, der Restbetrag wurde vom Verein zur Förderung Sehbehinderter e.V. Karlsruhe auf großzügige 200 Euro aufgestockt, damit auch den Kindern der Tafel Durlach ein kleines Weihnachtsgeschenk überreicht werden kann.

Da wegen Corona leider kein Besuch vor Ort möglich war, nahmen zwei freundliche Mitarbeiter der Tafel Durlach die gekauften Lebensmittel direkt an der Schule am Weinweg in Empfang und beantworteten Fragen der Schülerinnen und Schüler. So konnten diese einen kleinen Einblick in die wertvolle Arbeit der Tafel gewinnen und freuen sich, den Besuch hoffentlich im Laufe des Schuljahres nachholen zu können.

Die Ethikgruppe 8/9 der Schule am Weinweg wünscht allen frohe Weihnachten und einen guten und vor allem gesunden Start ins neue Jahr!


Friedensplakatwettbewerb des Lions-Clubs

Alljährlich nehmen etwa 350.000 Kinder aus 65 Ländern am weltweiten Friedensplakatwettbewerb des Lions-Clubs teil.

Auch in diesem Jahr nahmen wieder Schülerinnen und Schüler der Schule am Weinweg mit schönen Plakatbeiträgen am Wettbewerb teil.

"Alle eingereichten Plakate hätten einen Preis verdient", so Tobias Höltzel, Präsident des Lions-Clubs Karlsruhe-Schloss, der die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler auszeichnete. Unter dem diesjährigen Motto "Frieden durch Hilfsbereitschaft" drückten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Gefühle zum Thema Frieden auf unterschiedliche Art und Weise kreativ aus. 

Den 1. Platz belegt Jule Kleiber aus Klasse 8 mit einem farbenfrohen Bild. In ihrem Plakat hat sie die Hilfsbereitschaft im Moment der Corona-Pandemie dargestellt. Als Gewinnerin des Wettbewerbs an der Schule am Weinweg erhält Jule eine Anerkennungsurkunde und einen Gutschein. Auch die Plätze 2 bis 5 wurden jeweils mit einer Urkunde und einem Preis geehrt.

Angeleitet und beraten wurden die Schülerinnen und Schüler bei der Gestaltung ihrer Plakate von Bettina Moh, die an der Schule am Weinweg eine Kunst-AG leitet.

Der Lions-Club Karlsruhe-Schloss richtet den Wettbewerb auch an der Erich-Kästner-Schule Karlsruhe aus. Dort gewann Amin Saghiri aus Klasse 6b den Wettbewerb.


Wir sind Klasse!

Auch dieses Jahr beschäftigten sich die Klassen 5 bis 7 in der alljährlich im November stattfindenden Projektwoche mit dem Thema "Streiten ja! Mobben nein".

In Filmen und Rollenspielen wurden Konfliktsituationen in der Schule dargestellt und sozial verträgliche Lösungen für verschiedene Alltagssituationen erarbeitet. Die Verhaltensmuster einzelner Konfliktpartner wurden sichtbar gemacht, die Beziehungsstrukturen mittels Schüleraufstellung offengelegt und die Wohlfühltemperatur in jeder Klasse ermittelt.

Die Schulsozialarbeiterin Frau Nicolaides und der Streitschlichter Louis Weiß aus Klasse 8 berichteten von ihren Erfahrungen und auch der Spaßfaktor kam nicht zu kurz: Am Niederseilgarten wurde kooperativ die Höhenangst überwunden und mit dem Fallschirm auf dem schuleigenen Sportplatz bei strahlendem Sonnenschein der Teamgeist gestärkt. Am letzten Tag der Projektwoche schmiedeten die Klassen bei einem gemeinsamen leckeren Frühstück Zukunftspläne in der Hoffnung, dass diese Woche gemäß dem Motto "Wir sind Klasse!" nachhaltige Spuren im sozialen Miteinander hinterlassen hat.


Auf den Spuren der australischen Ureinwohner

In der Projektwoche nach den Herbstferien hatten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9 die Gelegenheit, eine der ältesten und vielleicht faszinierendsten Kunsttraditionen der Welt kennenzulernen, die Aboriginal Art. Zunächst erarbeiteten die Schülerinnen und Schüler Hintergrundwissen zu Inhalt, Stil und den wichtigsten Motiven, bevor sie ihre eigenen Ideen kreativ in Kunstwerke verwandelten. Auf diese Art und Weise bemalten sie das auf Packpapier dargestellte eigene Körperschema, um die bei rituellen Festen und Stammestänzen zelebrierte Körperkunst nachzuempfinden. Danach wählten die Schülerinnen und Schüler, ob sie beim Dot-Painting im Kunstraum aktiv werden oder einen Bumerang im Technikraum herstellen wollten. So entstanden faszinierende Kunstwerke sowie bemalte Wurf- und Jagdgeschosse, die in Bälde im Schulgebäude ihren würdigen Platz finden werden. Mit einer Literaturverfilmung, die vor einem authentischen Hintergrund die Unterdrückung der Urbevölkerung Australiens im 20. Jahrhundert thematisiert, endete das Eintauchen in die faszinierende Welt der australischen Ureinwohner.


Kochen macht jetzt noch mehr Spaß

Nach intensiver Zeit der Vorplanung und Vorbereitung durch die Lehrerinnen Susanne Haas und Sonja Böckmann, die in der Schule am Weinweg den Lernbereich Hauswirtschaft, Alltagskultur, Ernährung und Soziales federführend betreuen, konnte zu Beginn des Schuljahres 2020/2021 die neue Schulküche an der Schule am Weinweg in Betrieb genommen werden.

Die bei Abschlussfeiern und Schulfesten von allen Gästen gerühmten Vorspeisen, Hauptgänge und Desserts gehen den kleinen und großen „Meisterköchen“ nun leichter und schneller von der Hand. Die zweifarbige Gestaltung der Arbeitszonen und die großformatige Beschriftung der Schränke, Fächer und Schubladen erleichtern auch Kindern und Jugendlichen mit hochgradiger Sehbehinderung das schnelle Auffinden von Tellern, Schüsseln, Besteck und Arbeitsgeräten. Zwei völlig eigenständige „Kochbrigaden“ können in der großzügigen, roten oder blauen Arbeitszone gleichzeitig ihre Kochkünste erproben, ohne sich in die Quere zu kommen. So sorgt die neue Schulküche nicht nur für lukullische Genüsse, sondern fördert auch die Zusammenarbeit und das Arbeitsklima während der intensiven Zubereitungsphasen der vorzüglich schmeckenden Speisen.


Piratenschiff Störtebeker geentert

Zu Beginn des neuen Schuljahres war es nach langer Planungsphase endlich soweit. In den Sommerferien hatte die Firma Huck Seiltechnik GmbH im Auftrag des Vereins zur Förderung Sehbehinderter e.V. Karlsruhe auf dem Schulgelände der Schule am Weinweg (Sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum mit Förderschwerpunkt Sehen) und der Grundschule Rintheim einen Seilgarten in Form eines Piratenschiffs namens Störtebeker entstehen lassen. Am Tage der Freigabe wurde das Spielgerät stürmisch von der 4. Klasse der Schule am Weinweg geentert.

Vorausgegangen war eine feierliche Übergabe des Kletterparcours unter Anwesenheit der Schulleitungen der beiden Schulen Herrn Schlabach und Frau Beyer, sowie je eines Vertreters des Gartenbauamtes Karlsruhes und des Fördervereins, die in enger Zusammenarbeit die Planung und Finanzierung der neuen Attraktion auf dem Schulgelände übernommen hatten.

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