Eine Feier des Friedens“

So lautete 2016 der Titel des Wettbewerbs zum Friedensplakat - vom Lions-Club organisiert.

Jährlich nehmen an dieser Aktion weltweit 350 000 Schülerinnen und Schüler aus über 65 Ländern teil.

Die jungen Menschen haben damit die Möglichkeit, sich mit dem Thema “Frieden“ auseinanderzusetzen und ihren Gefühlen dazu einen kreativen Rahmen zu geben.

Insgesamt 9 Schüler/innen der Schule am Weinweg haben sich intensiv mit dieser Thematik beschäftigt.

Es entstanden durchweg tolle und ausdrucksstarke Bilder. Ein großes Kompliment an alle beteiligten Schülerinnen und Schüler!!!

Am 25.01.2017 überreichten Frau Heger und Frau Theisen vom Lions-Club Karlsruhe Auszeichnungen und Preise an die jungen Künstler.

Herr Stolz, der Konrektor der Schule, drückte bei dieser Gelegenheit seinen Dank im Namen ALLER für die großzügige Unterstützung der Schule durch den Lions-Club aus. In Form von zwei AG`s – Gitarre und Cajon – können Schüler Erfahrungen mit diesen schönen Instrumenten machen.


07.02.2017, Marianne Dehmer-Mink

 

 

 

 

Landschulheim Skifahren der achten Klasse

Am 9.1.2017 bis zum 14.1.2017 waren wir, die Klasse 8, im Bregenzerwald, Österreich zum Skifahren. Wir hatten Unterstützung von den Lehrern Herr Stolz, Frau Robitzsch und Frau Stuckmann. Manche Schüler lernten das Skifahren zum allerersten Mal. Auf der Klassenfahrt haben wir das Essen selbst gekocht. Da es sehr viel Naturschnee gab, war das Skifahren leichter. Wir übernachteten in einer schönen Bauernhütte in Andelsbuch, Österreich. Die Schüler kamen mit großer Begeisterung von diesen Tagen zurück in die Schule.

 

 

 

 

                                                                                                                      18.11.2016

Markus Stolz ist neuer Konrektor der Schule am Weinweg

Am Ende des letzten Schuljahres wurde der ehemalige Konrektor der Schule am Weinweg, Lothar Deck, in den in den Ruhestand verabschiedet. Nun wurde Markus Stolz als sein Nachfolger in sein Amt eingeführt.

Nach einem Grußwort von Schulleiter Gert Schöniger betonte Schulrätin Steffi Tebbert die hohe Verantwortung, die für Markus Stolz aus dem Rollenwechsel vom Kollegen zum Teil der Schulleitung folgt. Mit seiner neuen Aufgabe habe er nicht eine Brückenfunktion zwischen Kollegium und Schulleitung, sondern eine Führungsfunktion als Teil der Schulleitung.

Nach einer Ausbildung zum Physiklaboranten und der sonderpädagogischen Ausbildung war Herr Stolz bis heute an der Schule am Weinweg tätig, als Klassenlehrer und seit 2000 als Leiter des Medienberatungszentrums. Er war Mentor für Referendarinnen und Referendare, arbeitete am EMI-Curriculum für den neuen Bildungsplan der Schulen für Sehbehinderte mit, ist Netzwerkbetreuer der Schule und Referent für zahlreiche Fortbildungen. Bereits im Juli 2016 wurde er zum Sonderschulkonrektor ernannt. Weitere Aufgaben kommen jetzt auf ihn zu: die Öffnung und Weiterentwicklung der Schule, Personalmanagement, Schulhaushalt und die Kooperation mit Partnern aus Schule, Wirtschaft und Elternschaft.

Schulrätin Tebbert unterstrich die wichtige Funktion der Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren als Lösungsgeber und Begleiter für das „gemeinsame Lernen“. Nicht nur die Defizite der Kinder mit Handicap sollte man sehen, sondern auch die Stärken und Begabungen erkennen und fördern. Die spannende Entwicklung der Schulen braucht Flexibilität und Kooperationsfähigkeit. Sie zeigte sich zuversichtlich, dass Markus Stolz die Chancen der Schulentwicklung nutzen wird.

Markus Stolz hatte seiner Einladung zur Amtseinführung einen Satz von Janusz Korczak als persönliches Motto vorangestellt: „Kinder werden nicht erst Menschen, sie sind bereits welche“. Personalrat Roland Jung griff das Zitat in seinem Grußwort auf und sagte, die damit beschriebene Haltung zu den Kindern fördere die demokratischen Ideale von „Selbstbestimmung und Mitbestimmung, wie sie auch für eine Schule wie die Schule am Weinweg tragend sein können und müssen“. Jung wünschte dem neuen Konrektor eine gute Zusammenarbeit mit allen am Schulleben Beteiligten.

Die Elternvertreter Frau Vogel und Herr Eiben dankten für den reibungslosen Übergang von Herrn Deck zu Herrn Stolz. Sie seien „stolz auf Herrn Stolz“, da er als Lehrer, bei Klassenfahrten und als Mitglied des Fördervereins schon viel getan und geleistet habe, und wünschten ihm alles Gute, viel Geduld, Gelassenheit, Kraft, Ausdauer und Gesundheit.

Auch die Schülerinnen und Schüler der Schule am Weinweg leisteten Beiträge zur Amtseinführung ihres neuen Konrektors. Neben musikalischen Auftritten von Schüler- und Lehrerseite lockerte die Grundschule die Veranstaltung mit dem Song „Kaulquappenschule“ aus dem Musical „Tabaluga“ von Peter Maffay auf. Kollege Beckers hatte sich zur Begleitung des Liedes extra mit Taucherbrille und Bademantel ausgestattet - Herr Stolz ist nämlich Schwimmlehrer der „Kleinen Kaulquappen“ an der Schule am Weinweg. Auch sonst gibt es so einiges, was in dem Text des Liedes als nette Anspielung auf ihn verstanden werden kann. „Halt deinen Mund so gut es geht, wenn dir das Wasser bis zum Halse steht“ - dies empfahl ein findiger Grundschüler seinem zukünftigen Konrektor, falls er mal von seinem Chef Herrn Schöniger unter Druck gesetzt werden sollte. Nicht zuletzt der „Spruch für alle Lebenslagen“ ist es, den Kollegen in der Zusammenarbeit mit Markus Stolz zu schätzen wissen. Auch in seinem Schlusswort platzierte er einen solchen: „Mr kann net alles hebe“ - auf Hochdeutsch in etwa „Man kann nicht alle Eventualitäten vorhersehen und sämtliche Missgeschicke verhindern“. Sicher wird es ihm gelingen, seine Aufgabe in diesem Sinne auch mit der nötigen Portion Gelassenheit zu bewältigen. Abschluss und Höhepunkt der Veranstaltung war das exzellente Buffet, das von den Lehrerinnen für Ernährungslehre gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern gestaltet worden war.

Katja Mohr

 

 

Herbstliches Eltern-Kind-Treffen an der Beratungsstelle der Schule am Weinweg

zusammensitzen bei Kaffee und Kuchen, andere Familien kennenlernen, Kinder mit gleicher oder ähnlicher Sehbehinderung erleben, mit den anderen Eltern und den Mitarbeiterinnen aus der Frühförderung plaudern, sich austauschen und den einen oder anderen wertvollen Tipp für den Alltag mitnehmen – so verbrachten die Eltern unserer Frühförder-Kinder einen Nachmittag in den hellen und freundlichen neuen Räumen unserer Beratungsstelle, während die Kinder eifrig bastelten oder sich in der Spielecke tummelten und dabei auch untereinander Kontakt herstellten. Auch viele Geschwisterkinder waren mitgekommen und trugen am Ende des Nachmittags jede Menge herbstliche Bastelarbeiten als Deko mit nach Hause. Es war ein gelungener Nachmittag, der auch dem Frühförder-Team viel Spaß gemacht hat!

 

 

 

                                                                                                                      20.08.2016

Sommerfest – Schule am Weinweg, Karlsruhe

Am 16. Juli, 2016 – kurz vor Beginn der Sommerferien feierte die Schule am Weinweg, zusammen mit zahlreichen großen und kleinen Gästen, ein sommerliches Fest.

Bei strahlendem Sonnenschein erfreuten sich die Besucher eines bunten und originellen Programms.

Neben lustigen und kreativen Bastel – und Mitmachaktionen, konnten sich die kleineren Gäste von einer Märchenerzählerin in ferne fantastische Welten tragen lassen.

Ein Hindernis-Parcours, bei dem die Interessierten mit  Langstock und Simulationsbrille ausgestattet wurden, eröffnete für kurze Zeit einen Einblick in den Alltag von sehbehinderten Menschen. Diese Erfahrung wurde ergänzt durch eine Hilfsmittelausstellung in den Räumen des Medien-Beratungs-Zentrums der Schule.

Die inklusive Show-Gruppe “Glückspferde“ spielte eine Geschichte um die Jahreszeiten, wobei Jugendliche mit und ohne Handicap und echte Pferde die Hauptakteure waren.

Wie auf einem mittelalterlichen Markt zogen intensive Kräuterdüfte durch die Räume; unter Anleitung von Schülern konnten die Gäste verschiedene Kräutersalze herstellen.

Ein musikalisches Bühnenprogramm wurde im Foyer des neuen Schulgebäudes dargeboten.

Dank einer sehr engagierten Elternschaft war bestens für das leibliche Wohl der Gäste gesorgt.

Am “Saftladen“ sorgten erfrischende Cocktails für die “innere Kühlung“ und nebenbei konnte man sich selbstgemachte Marmelade und Cookis für zu Hause aussuchen.

Rundum eine gelungenes und eindrückliches Fest für ALLE!

Marianne Dehmer-Mink

 

 

I think I will retire“:

Lothar Deck, Konrektor der Schule am Weinweg und Leiter der Beratungsstelle des Förderzentrums Sehen, wird in den Ruhestand verabschiedet

 

41 Jahre an der Schule am Weinweg – diesen Rekord wird Lothar Deck wohl niemand streitig machen. Nach einem kurzen Vorspiel in Michelbach im Schwarzwald war Lothar Deck seit 1975 an der Schule am Weinweg tätig. Von 1976 bis 1978 absolvierte er ein Aufbaustudium der Sonderpädagogik an der PH und an der Uni Heidelberg, um dann an die Schule am Weinweg zurück zu kehren. In der Schule, aber auch darüber hinaus nahm er im Laufe der Jahre vielfältige Funktionen wahr. So war er seit 1981 Leiter der Sonderpädagogischen Beratungsstelle und seit 2004 Konrektor der Schule. Im Staatlichen Schulamtsbezirk Karlsruhe und darüber hinaus war er als Berater im Fachbereich Sehbehindertenpädagogik, aber auch in anderen Fachbereichen für seine Kompetenz geschätzt und geachtet. Er wurde über all die Jahre zu einem „Urgestein“ der Schule am Weinweg, zu einer Institution, an der niemand vorbei kam – alle Erstkontakte zwischen Eltern, Schülern und Schule liefen zuerst über Herrn Deck als Leiter der Beratungsstelle.

Für die Schule am Weinweg war Lothar Deck mehr als nur ein Konrektor und Beratungsstellenleiter. Bei Meinungsverschiedenheiten und unterschiedlichen Schwerpunktsetzungen, wie sie in einer lebendigen Schulgemeinschaft unumgänglich sind, war er mit seiner ruhigen, diplomatischen und ausgleichenden Art und seinem warmherzigen und humorvollen Wesen ein ruhender Pol des Schullebens. Die große Verbundenheit und Wertschätzung seitens des Kollegiums, der Schüler- und der Elternschaft wurde in zahlreichen kleineren und größeren Aktionen zu seiner Verabschiedung deutlich. An einer Augen-Installation im Foyer der Schule beteiligte sich jedes einzelne Mitglied der Schule mit einem selbst gestalteten Auge  – die unterschiedlichen, höchst individuell gestalteten Augen gerieten so bunt und vielfältig wie die gesamte Schulgemeinschaft, die Lothar Deck durch dieses Geschenk „nicht aus den Augen verlieren“ wird. Im Rahmen der Eröffnung des Kunstwerks fanden etliche Beiträge der Schülerinnen und Schüler statt. In einer Ansprache des Schülersprechers und in musikalischen Beiträgen, Gedichten und Singspielen wurde ihr Konrektor gewürdigt und mit Anspielungen auf seine Liebe zum Gärtnern und zu deftigem Essen verabschiedet. Das gesamte Kollegium verabschiedete sich dann im Rahmen der letzten Konferenz zum Schuljahresende. Die Würdigung durch den Schulleiter Gert Schöniger und den Vertreter des Fördervereins, Ulrich Herr, wurde umrahmt von musikalischen Beiträgen des „Chörles“, dessen Leiter Herr Deck etliche Jahre lang gewesen war. Höhepunkt der Veranstaltung war sicherlich der Sketch „Dinner for one“, bei dem der Ehrengast nach wiederholtem Anstoßen mit ehemaligen Weggefährten zum Schluss endlich sagen durfte: I think I will retire!“ Wobei dies relativ zu verstehen ist – hat Lothar Deck doch zahlreiche ehrenamtliche Aufgaben, die seine Zeit auch weiterhin gut ausfüllen werden. Besonders freut er sich nach eigener Aussage darauf, seine Frau bei der Leitung des „mittelständischen Familienunternehmens“ tatkräftig unterstützen zu können: „Grandchildren on your knee“ - so der Text in dem Beatles-Song „When I‘m sixty-four“, der vom Chörle zum Besten gegeben wurde. Passend dazu belegten die Enkelinnen Josefine und Clara während der Veranstaltung  die großväterlichen Knie und ließen keinen Zweifel daran, wohin Lothar Decks Energie in der kommenden Zeit fließen wird.

Katja Mohr

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